Pro­dukt­ka­ta­lo­ge in Paid Kam­pa­gnen im B2B: Sinn­voll ein­ge­setzt in Meta und Goog­le

Pro­dukt­ka­ta­lo­ge sind nicht nur ein B2C-Werk­zeug: Auch im B2B er­mög­li­chen sie in Meta und Goog­le eine struk­tu­rier­te Pro­dukt­dar­stel­lung und füh­ren In­ter­es­sen­ten ge­zielt zu re­le­van­ten Pro­dukt­in­fos oder An­fra­gen.

Pro­duktan­zei­gen wer­den häu­fig mit klas­si­schen Shop­ping-Kam­pa­gnen im B2C in Ver­bin­dung ge­bracht, meist mit an­ge­bun­de­nem Shop­sys­tem. Pro­dukt­ka­ta­lo­ge las­sen sich je­doch auch im B2B ge­zielt ein­set­zen – un­ab­hän­gig von ei­nem On­line-Shop. In Meta und Goog­le er­mög­li­chen sie eine struk­tu­rier­te Pro­dukt­dar­stel­lung und eine di­rek­te Ver­lin­kung auf re­le­van­te In­hal­te. Statt ei­nes di­rek­ten Kaufs geht es eher dar­um, In­ter­es­sen­ten schnell zu den pas­sen­den Pro­dukt­de­tails, tech­ni­schen In­fos oder ei­nem An­fra­ge­for­mu­lar zu füh­ren.

Was sind Pro­dukt­ka­ta­lo­ge in Meta und Goog­le?

Pro­dukt­ka­ta­lo­ge sind struk­tu­rier­te Da­ten­sät­ze, in de­nen Pro­duk­te mit grund­le­gen­den In­for­ma­tio­nen wie Bild, Be­zeich­nung und Ziel-URL hin­ter­legt wer­den. Die­se Pro­duk­te kön­nen di­rekt in Paid Kam­pa­gnen ein­ge­bun­den wer­den – etwa in vi­su­el­len For­ma­ten in Meta oder bei such­ba­sier­ten An­zei­gen in Goog­le. Je nach Set­up füh­ren die Klicks auf Pro­dukt­sei­ten, An­ge­bots­sei­ten oder wei­ter­füh­ren­de Landing­pa­ges. Die Pro­dukt­da­ten kön­nen ent­we­der über ein an­ge­bun­de­nes Shop­sys­tem oder über ma­nu­ell ge­pfleg­te Feeds wie CSV-Da­tei­en oder Goog­le Sheets be­reit­ge­stellt wer­den.

Vor­tei­le von Pro­dukt­ka­ta­lo­gen im B2B

Der größ­te Vor­teil von Pro­dukt­ka­ta­lo­gen liegt in der kla­ren Nut­zer­füh­rung. In­ter­es­sen­ten se­hen früh, wel­che Pro­duk­te oder Lö­sun­gen an­ge­bo­ten wer­den, und ge­lan­gen ohne Um­we­ge zu den pas­sen­den In­hal­ten. Ge­ra­de bei er­klä­rungs­be­dürf­ti­gen oder hoch­prei­si­gen B2B-Pro­duk­ten sorgt das für mehr Ori­en­tie­rung und re­le­van­te­re Klicks. Zu­sätz­lich las­sen sich Kam­pa­gnen stär­ker struk­tu­rie­ren, da Pro­duk­te ge­zielt prio­ri­siert, ver­gli­chen und aus­ge­wer­tet wer­den kön­nen.

An­wen­dungs­fall in der Pra­xis

In Meta wer­den Pro­dukt­ka­ta­lo­ge häu­fig in Ca­rou­sel-An­zei­gen ein­ge­setzt. Der ers­te Slide dient der all­ge­mei­nen Vor­stel­lung ei­ner Pro­dukt­ka­te­go­rie oder Lö­sung. Die fol­gen­den Slides zei­gen kon­kre­te Pro­duk­te aus dem Ka­ta­log. Je­des Pro­dukt ist di­rekt mit der pas­sen­den Pro­dukt­sei­te ver­linkt.

Für Ak­tio­nen kön­nen Pro­duk­te zu­sätz­lich mit ei­nem sicht­ba­ren Ak­ti­ons- oder Ra­batt-Hin­weis ver­se­hen wer­den. Die An­zei­ge macht auf die Son­der­kon­di­ti­on auf­merk­sam, die Pro­dukt­sei­te greift die­se In­for­ma­ti­on an­schlie­ßend auf. So wird der Mehr­wert klar kom­mu­ni­ziert, ohne den Ab­lauf un­nö­tig zu ver­kom­pli­zie­ren.

In Goog­le wer­den Pro­dukt­ka­ta­lo­ge ge­nutzt, um bei kon­kre­ten Such­an­fra­gen pas­sen­de Pro­duk­te aus­zu­spie­len. Auch hier füh­ren die An­zei­gen di­rekt auf die je­wei­li­gen Pro­dukt­sei­ten und un­ter­stüt­zen eine kla­re, pro­dukt­na­he Nut­zer­füh­rung.

Fa­zit

Pro­dukt­ka­ta­lo­ge sind ein wir­kungs­vol­les In­stru­ment für Paid Kam­pa­gnen im B2B. Sie hel­fen da­bei, Pro­duk­te struk­tu­riert dar­zu­stel­len, Nut­zer ge­zielt wei­ter­zu­lei­ten und Kam­pa­gnen kla­rer auf­zu­bau­en – in Meta wie auch in Goog­le. Rich­tig ein­ge­setzt, un­ter­stüt­zen sie eine pro­dukt­na­he Kom­mu­ni­ka­ti­on und er­leich­tern es In­ter­es­sen­ten, schnell zu den für sie re­le­van­ten In­for­ma­tio­nen zu ge­lan­gen und kön­nen die Con­ver­si­on­ra­te pos­tiv be­ein­flus­sen.

Ähn­li­che Bei­trä­ge

Ge­ball­te De­sign­power bei Be­ta­mo­dus: Wie un­ser Krea­tiv­team die Sicht­bar­keit über den ge­sam­ten Di­­gi­­tal-Fun­­nel hebt

Ka­te­go­rien: KI, Such­ma­schi­nen­mar­ke­ting|

In ei­ner di­gi­ta­len Welt mit im­mer kom­ple­xe­ren Kauf­ent­schei­dun­gen wird B2B-De­sign zum stra­te­gi­schen He­bel über den ge­sam­ten Di­gi­tal-Fun­nel hin­weg. Das Be­ta­mo­dus-De­sign­team zeigt, wie ka­nal­über­grei­fen­de Crea­ti­ves Mar­ken stär­ken, Leads qua­li­fi­zie­ren und Con­ver­si­on-Ra­ten mess­bar ver­bes­sern.

Black Fri­day 2025 im Zei­chen der KI: Wie sich Such- und Kauf­ver­hal­ten im E‑Commerce neu aus­rich­ten

Ka­te­go­rien: KI, Such­ma­schi­nen­mar­ke­ting|

Der Black Fri­day 2025 mar­kiert mehr als nur den Hö­he­punkt der Ra­batt­sai­son: Künst­li­che In­tel­li­genz ver­än­dert grund­le­gend, wie Kon­su­men­ten su­chen, ver­glei­chen und ent­schei­den. Wer als Mar­ke sicht­bar blei­ben will, muss ver­ste­hen, wie KI-Sys­te­me Emp­feh­lun­gen ge­ne­rie­ren – und sei­ne In­hal­te ge­zielt da­für op­ti­mie­ren.

Nach oben