Wie in vielen Bereichen dient Corona auch in der Werbebranche als Brandbeschleuniger: Mussten die klassischen Werbemedien bereits vor der Krise mit teils starken Rückgängen kämpfen, verstärkt sich dieser Effekt nun. Besonders hart trifft dies laut Statista Magazine und Zeitungen: Der prognostizierte Umsatz mit Printwerbung in Deutschland könnte im laufenden Jahr um rund 17 Prozent zurückgehen.

Während andere klassische Werbemedien wie Radio und TV ebenfalls Federn lassen müssen, ist die Entwicklung bei Online-Werbung positiv. Das betrifft vor allem Suchmaschinenmarketing, aber auch Social Media-Werbung. Die Budgets der Werbetreibenden für Google, Facebook & Co. stiegen bereits im vergangenen Jahr an und können in 2020 nochmals ordentlich zulegen.

Infografik: Corona trifft Print am härtesten | Statista

 

Das deckt sich mit einer Umfrage des Verlags Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Danach rechnen Zeitschriftenverlage in diesem Jahr mit deutlichen Umsatzeinbußen wegen der Corona-Krise. Beim Anzeigengeschäft gehen sie von 25 Prozent weniger Umsatz aus und bei den Einnahmen durch Veranstaltungen rechnen sie sogar mit rund 48 Prozent weniger Umsatz.

 

Infografik: Zeitschriftenverlage rechnen mit Anzeigenrückgang | Statista

 

 

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