Schlaue Ratgeber und Tipps zum effektiven Arbeiten im Homeoffice gibt es zuhauf: Strukturen schaffen, Jogginghose abschaffen, virtuelle Kaffeeküchen erschaffen sind so die gängigsten Anregungen.

Der Sound macht die Musik
Nach diversen virtuellen Meetings mit Gesprächspartnern, für die der fernmündliche Austausch mit Bewegtbild-Unterstützung via Teams, Zoom oder Skype offensichtlich eine Neuland-Erfahrung darstellt, zeigt sich ein immer wieder ähnliches Bild: die Soundqualität der Gespräche kennt viele Abstufungen von Tiefseetauchen bis Pink Floyd. Es krächzt, blubbert und rammsteint. Ein paar Euro für ein einfaches Headset kann eine große Entlastung für das Ohr des Gesprächspartners darstellen und vergrößert gleichzeitig die Aufmerksamkeitsspanne um ein Vielfaches. Der Anbieter Jabra beispielsweise ist in allen Preisklassen dabei.

Mehr Privatsphäre schaffen
Aber auch das Auge isst mit, bzw. hört neuerdings mit. Und so manches Wohn-, Schlaf- oder Spielzimmer hätte ich lieber nicht gesehen. Abhilfe gibt es: den virtuellen Hintergrund. Während Zoom diesen schon seit einiger Zeit im Angebot hat, hat nun auch Teams nachgezogen: Unter den Einstellungen finden sich diverse vorgefertigte Hintergründe, die einfach einzubinden sind. Statt am Küchentisch sitzt man dann wahlweise im stylischen Büro in einer saftig-günen Wiese oder gleich im Weltraum.

Das Chaos weichzeichnen
Für geplante Besprechungen kann direkt vor dem Teilnehmen über den Schieberegler „Weichzeichnen“ ein weichgezeichneter Hintergrund gestartet werden, der die Unordnung verschwimmen lässt. Während eines Videochats klicken Sie auf „Weitere Optionen“ und wählen „Meinen Hintergrund weichzeichnen“ aus. Alternativ lässt sich über „Hintergrundeffekte anzeigen“ eine Übersicht mit verschiedenen Hintergrundbildern in Teams öffnen, die per Mausklick eingebunden werden.

Individuelle Hintergründe einbinden
Wer sich erst seit kurzem mit virtuellen Meetings konfrontiert sieht, der fühlt sich anfangs womöglich etwas unsicher. Ein individueller Hintergrund blendet nicht nur die Privatsphäre aus, sondern kann dabei einfach auch als Gesprächsthema dienen und die Konversation leichter ins Rollen bringen. Ein eigener Hintergrund verleiht dem Videocall persönliches Flair, lockert die Atmosphäre auf und hilft dabei, ins Gespräch einzusteigen.
Der Hintergrund wird damit zum neuen WhatsApp Status. Vor allem, wenn statt der vorgefertigten Hintergründe selbstgestaltete oder -fotografierte hochgeladen werden. Seien Sie kreativ bei virtuellen Kaffeemeetings und immer gut ausgeleuchtet bei Gesprächen mit Kunden und Partnern.