Schon mal einen BeeTagg fotografiert?

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Schon mal einen BeeTagg fotografiert?

Meine Citylight-Poster hängen leuchtend und großformatig – die Landingpages für die crossmediale Kampagne sind eingerichtet. Wie bringe ich meine vorbeiflanierenden Zielgruppen dazu, sich daheim an den Rechner zu setzen und ins Netz zu gehen? Der Medienbruch läßt sich mittels Mobile Tagging reduzieren.

Mit dem omnipräsenten Kamerahandy wird der Mobile Tagg (s.o.) abfotografiert, mittels des zuvor heruntergeladenen Readers decodiert und schon bin ich im Netz. Dort warten Zusatzinfos, Aktionen oder ein Gewinnspiel auf den geneigten Nutzer: Mobile Taggs auf Lebensmittelverpackungen erschließen beispielsweise Zusatzinfos zu Lebensmitteln. Inzwischen hat die Schweiz auch die erste Briefmarke herausgebracht, die ein via BeeTagg codiertes Gewinnspiel bietet und über den Informationen zu touristischen Angeboten angefordert werden können.

Mehrere Anbieter – darunter BeeTagg – bieten Lösungen für den digitalen Missing Link. Einfach unter beetagg.de den kostenfreien Reader herunterladen, den BeeTagg hier rechts oben mit dem Handy scannen und schon erscheint eine mobile Version des Espresso.fm-Feeds auf dem Handydisplay.

Ein einheitlicher Standard hat sich jedoch noch nicht herausgebildet. Aber bei der Umdrehungsgeschwindigkeit, die Mobile Marketing derzeit erfährt, wird diese Lösung bald erwachsen werden. Einen guten Überblick über Funktionsweise und Anbieter bietet der Mobile-Tagging Blog.

Von | 2007-11-08T22:19:23+00:00 8.11.2007|Mobile|2 Kommentare

2 Kommentare

  1. Roger 10. November 2007 um 13:38 Uhr- Antworten

    International gibt es 2 Standards, die global am weitesten verbreitet sind: QR Codes und Datamatrix.
    Beide sind offen nutzbar und ermöglichen nicht nur Online-Codes (serverbasiert), sondern auch Offline-Codes ohne weiteren Kosten für den Nutzer (Text, SMS, E-Mail, Vcard, Telefonnummer).

    Die zwei ISO-Standards QR Code und Datamatrix,
    a) werden vom Mobile Codes Consortium vorgeschlagen
    (Telefonica, KPN, HP, Deutsche Telekom, Nokia)

    b) Nokia selbst hat Barcode Reader vorinstalliert im N95, N93 und weiteren Geräten. Auch diese unterstützen Datamatrix und QR Code

    c) Japan, Taiwan und China pushen den QR Code. Neu macht sich auch Australien (Telstra) für den QR Code stark.

    d) die IATA akzeptiert 3 Standards für mobile Flugtickets; die sind Aztec (AIM, aber kein ISO-Standard), Datamatrix und QR Code (beide ISO-zertifiziert)

    e) Microsoft hat ebenfalls QR Codes Initiativen gelauncht (Confucius usw.). Asus Geräte kommen mit vorinstallierten QR Code Readern, alle japanischen Handys sowieso (Sony, Sharp, Panasonic usw.)

    f) Alle global Brands haben bereits QR Code Projekte umgesetzt.

    Meiner Ansicht nach, werden proprietäre Formate mittel- bis langfristig verschwinden. Die Konsolidierung und Standardisierung wird noch ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen, aber sie ist unausweichlich.

    Bisher proprietäre Codehersteller wie Connexto haben dies bereits erkannt und werden in Zukunft auch einen bzw. beide Standardcodes unterstützen.

  2. Boris Wollny 10. November 2007 um 21:47 Uhr- Antworten

    Nachdem sich die Welt Kompakt seit der gestrigen Ausgabe anschickt, den QR-Code in Deutschland täglich ein Stück salonfähiger zu machen, bekommt die Standardisierung nochmals einen guten Schub.

    Auch wenn Beetagg und Shotcode rein graphisch gesehen die bessere Figur machen 😉

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